Die deutschen Basketballerinnen haben ihre Auftaktpartie bei der Heim-WM mit einer deutlichen Niederlage gegen den Vize-Europameister Spanien begonnen und mussten einen herben Dämpfer hinnehmen. Gegen die routinierte Auswahl aus Südeuropa blieb das DBB-Team am ersten Turniertag chancenlos und musste sich klar geschlagen geben.
Für Bundesturnier und Mannschaft bedeutet dieser Auftakt eine schwierige Ausgangslage in der Vorrundengruppe. Das spanische Team dominierte die Begegnung über weite Strecken mit disziplinierter Defense und treffsicherem Offensivspiel, während Deutschland im Angriff nur schwer Rhythmus fand. Die spanische Auswahl nutzte defensive Unkonzentriertheiten der DBB-Auswahl konsequent aus und zog bereits im ersten Durchgang Punkt um Punkt davon.
Trotz des Rückschlags und der offensiven Probleme zeigte die deutsche Mannschaft phasenweise Moral, konnte den Spielverlauf jedoch nicht mehr grundlegend wenden. Gegen einen Gegner von diesem Kaliber zeigte sich, dass auf internationalem Top-Niveau jede Nachlässigkeit sofort bestraft wird. Bundestrainer und Spielerinnen müssen nun schnell die Lehren aus der Auftaktpleite ziehen, um in den kommenden Begegnungen eine Leistungssteigerung abzurufen.
Der Blick richtet sich nach dem Fehlstart direkt auf die nächsten Aufgaben im Turnierverlauf. Das deutsche Team steht in den kommenden Partien unter Zugzwang, um die Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren. Die Mannschaft trifft im nächsten Gruppenspiel auf den nächsten Gradmesser, bei dem eine deutliche Steigerung sowohl in der Trefferquote als auch im Umschaltspiel gefordert ist.
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