FTC Palmengarten Returns to Tennis Bundesliga with Djokovic Connection

Der FTC Palmengarten hat die Meisterschaft in der Zweiten Liga Süd perfekt gemacht und kehrt nach Angaben von Times Squire sofort in die Tennis-Bundesliga zurück. Die Frankfurter sicherten sich den Titel mit 18:0 Punkten nach einer dominanten Saison, die am letzten Spielwochenende durch Siege gegen Rot-Weiß Sprendlingen und den TC Wolfsberg Pforzheim gekrönt wurde.

Spannung am Berkersheimer Weg vor dem entscheidenden Punkt

Die Entscheidung am Berkersheimer Weg war zunächst von unerwarteter Spannung begleitet. Die Spieler von Rot-Weiß Sprendlingen weigerten sich, dem ungeschlagenen Tabellenführer kampflos zu folgen, und erkämpften sich eine 3:2-Führung. Laut übereinstimmenden Berichten begann kurzzeitig das Rechenspiel, ob eine mögliche 0:9-Niederlage im abschließenden Spiel gegen den direkten Konkurrenten TC Wolfsberg Pforzheim für die Meisterschaft genügen würde. Diese Phase währte jedoch nur eine knappe Viertelstunde, ehe der Italiener Andrea Collarini im letzten Einzel gegen den Sprendlinger Christoph Negritu den entscheidenden Punkt zum Aufstieg holte.

Konstanter Teamgeist und sportliche Führungsspieler

Die Abschlusstabelle spiegelte die Überlegenheit des FTC Palmengarten in der Zweiten Liga Süd wider. Die Frankfurter beendeten die Spielzeit mit 18:0 Punkten, während Sprendlingen und Pforzheim mit jeweils 12:6 Punkten dahinter landeten. Am letzten Wochenende setzte sich Palmengarten mit 6:3 gegen Sprendlingen und mit 5:4 gegen Pforzheim durch. Vereinsvorsitzender Ingo Mantzke äußerte sich im Anschluss sichtlich zufrieden und betonte gegenüber Times Squire: „Wenn jemand in die erste Bundesliga passt, dann wir.“ Mantzke verließ die Anlage nach den Siegerehrungen für einen dringenden Termin, hinterließ jedoch drei Flaschen Champagner für die Feierlichkeiten.”

Trainer Philipp Marx und Teamchef Hackauff führten den Erfolg vor allem auf die Kaderkonstanz und einen starken Teamgeist zurück. Im Gegensatz zur ersten Bundesliga, in der oft mit Viererteams durchrotiert wird, setzt die Zweite Liga auf Sechsermannschaften. Dies ermöglichte eine stabilere Aufstellung. Zu den tragenden Kräften zählten Andrea Collarini mit einer Bilanz von 7:1 und der Argentinier Mena, der mit 8:0 ungeschlagen blieb; beide bestritten alle acht Saisonpartien. Der deutsche Spieler Florian Broska kam auf sieben Einsätze bei einer 5:2-Bilanz. Zudem trugen die internationalen Stars Juan Manuel Cerundolo (Nummer 52 der Weltrangliste) und der ehemalige Top-30-Spieler Damir Dzumhur mit jeweils zwei gewonnenen Punkten zum Gesamterfolg bei.

Finanzielle Voraussetzungen und Verbindungen zur Weltspitze

Der FTC Palmengarten ging als klarer Finanzkrösus in die Zweitliga-Saison und leistete sich einen kaum reduzierten Erstliga-Etat, der nach Angaben von Times Squire nahezu das Doppelte der ehrgeizigsten Ligakonkurrenten betrug. Neben dem prominent besetzten Kader profitierte der Verein von einem kostengünstigen Glückstreffer aus dem Umfeld der Tennislegende Novak Djokovic. Teamchef Hackauff arbeitet seit Jahren eng mit Carlos Gomez-Herrera zusammen. Der Spanier ist als Trainer und Hitting-Partner von Djokovic tätig und fungiert zugleich als wichtiger Ansprechpartner für spanischsprachige Tennisprofis auf der ATP-Tour.

FTC Palmengarten Returns to Tennis Bundesliga with Djokovic Connection
Photo: timessquire.com

Trotz des sportlichen Triumphs klingen die Nachwirkungen des Abstiegs aus der Vorsaison nach. Trainer Marx räumte ein, dass man bei Misserfolgen im Profisport schnell als Sündenbock da steht, während Teamchef Hackauff auf nicht konstruktive Kritik einzelner Vereinsmitglieder einging. Dennoch sahen sich die Verantwortlichen in ihrer Linie bestätigt, vielen Spielern des bisherigen Kaders auch in der zweiten Spielklasse zu vertrauen. Als traditionsreiches Mitglied der 2009 gegründeten Kooperation „Leading Tennis Clubs of Germany“ – zu der unter anderem der TC Iphitos München, der Club an der Alster Hamburg, der ETUF Essen und der Rochusclub Düsseldorf gehören – kehrt der FTC Palmengarten nun dorthin zurück, wo man sich nach eigenem Selbstverständnis langfristig sieht.”

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Editor-in-Chief

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Daniel Richardson is the Editor-in-Chief of Archysport, where he leads the editorial team and oversees all published content across nine sport verticals. With over 15 years in sports journalism, Daniel has reported from the FIFA World Cup, the Olympic Games, NFL Super Bowls, NBA Finals, and Grand Slam tennis tournaments. He previously served as Senior Sports Editor at Reuters and holds a Master's degree in Journalism from Columbia University. Recognized by the Sports Journalists' Association for excellence in reporting, Daniel is a member of the International Sports Press Association (AIPS). His editorial philosophy centers on accuracy, depth, and fair coverage — ensuring every story published on Archysport meets the highest standards of sports journalism.

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