Jetzt soll er seine grundsätzliche Zustimmung zum Wechsel nach Girona gegeben haben!
Marc-André ter Stegen (33) ist beim FC Barcelona nach vielen Jahren als Nummer 1 sportlich nicht mehr gesetzt. In der Saison 2024/2025 fiel er lange mit einem Patellasehnenriss aus und in der laufenden Spielzeit 2025/2026 musste er sich einer Rücken-OP unterziehen. Wenn er bei der Weltmeisterschaft 2026 im Tor der deutschen Nationalmannschaft stehen will, muss er in der Rückrunde regelmäßig und überzeugend spielen. Bei Barça wird das nicht möglich sein. Denn: Dort ist Joan Garcia (24/war im Sommer 2025 für rund 25 Mio. Euro von Espanyol Barcelona gekommen) unter Trainer Hansi Flick (60) nach den Verletzungen von ter Stegen die klare Nummer eins im Tor. Ter Stegen würde bei den Katalanen nur um die Nummer 2 mit Torwart Wojciech Szczesny (35) konkurrieren.
Ter Stegen will zu Girona, aber nicht zu jedem Preis
Deshalb denkt ter Stegen intensiv über einen Wechsel nach. Aktuell wird unser Nationaltorwart stark mit dem FC Girona in Verbindung gebracht. Der Klub will ihn für ein halbes Jahr auf Leihbasis verpflichten. Und jetzt hat ter Stegen laut der spanischen Zeitung „Sport“ einem Wechsel zu dem abstiegsbedrohten LaLiga-Klub (Platz 17 von 20) prinzipiell eingewilligt. In dem Bericht heißt es, er würde es begrüßen, im Montlivi (Girona-Stadion) zu spielen. Die klare Priorität für ter Stegen dabei: Regelmäßig spielen und sich im Hinblick auf die WM 2026 bei Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) aufdrängen.
Hinzu kommt: Auch privat würde der Wechsel für ter Stegen Sinn ergeben. Denn: Er könnte in Katalonien bleiben. Girona liegt nur rund eine Stunde von Barcelona entfernt. Bei einem Wechsel ins Ausland wäre die Sorgerecht-Situation um seine zwei Kinder nicht einfach für ihn. Seine Frau und er hatten im März 2025 ihre Trennung bekanntgegeben, gemeinsam haben sie zwei Kinder.
Wildes Gerücht: Will Bayern ter Stegen?
Finanz-Probleme beim ter-Stegen-Deal
Aber: In dem Bericht heißt es weiter, Barça-Kapitän ter Stegen sei nicht gewillt, für den Wechsel auf Gehalt zu verzichten. Unter anderem daran hakt der Transfer aktuell. Beim FC Barcelona soll der ehemalige Gladbach-Torwart dank seines Top-Vertrags, den er in seinen sportlich besten Zeiten unterschrieb, ein geschätztes Salär in Höhe von rund 18 bis 20 Mio. Euro erhalten. Auf ein halbes Jahr gerechnet, was der Leih-Dauer von ter Stegen zu Girona entspräche, wären das 9 bis 10 Mio. Euro. Wie spanische Medien schon zuvor berichteten, wäre Barça wohl bereit, rund 75 bis 80 Prozent des Gehalts von ter Stegen zu übernehmen. Aber: Selbst dann müsste Girona also eine Summe zwischen etwa 1,8 und 2,5 Mio. Euro zahlen, was laut spanischen Medien zu viel sein soll. Hinzu soll eine Leihgebühr in Höhe von rund 1 Mio. Euro kommen.
Zum Vergleich: Der ausgeliehene Torwart Dominik Livakovic (31), der den Verein verlassen soll, verdient wohl 300.000 Euro. An dieser Personalie hakt der Transfer sogar noch mehr. Livakovic, von Fenerbahce ausgeliehen, will weg von Girona und zu seinem langjährigen Ex-Klub Dinamo Zagreb (dort spielte er schon von 2016 bis 2023) wechseln. Zagreb und Fener konnten sich nach BILD-Informationen bisher aber nicht bezüglich der Ablösesumme und der Transferrechte für den Weiterverkauf einigen, falls der Kroate bei der WM durchstarten sollte. Erst wenn Livakovic weg ist, kann der Wechsel von ter Stegen konkret werden.
Interessant: Der ultrareiche Scheich-Klub Man City und Girona haben die gleichen Investoren und Pere Guardiola, Bruder von City-Trainer Pep Guardiola (54), ist Vorstandsvorsitzender von Girona. Aber: Girona ist eher ein Ausbildungsklub für Man City, hat ein sehr kleines Stadion (14.000 Plätze) und muss sich an die speziellen Finanz-Regeln in der spanischen La Liga (u.a. Gehaltsobergrenze) halten. Deshalb fehlt offenbar das nötige Kleingeld, um die Leihe von ter Stegen abzuschließen.