Moms in Pro Sports: Inspiring Athletes

Biathletin Janina Hettich-Walz (29) wurde im Februar 2025 Mutter, ein Jahr später kämpft sie bei den Olympischen Winterspielen in Italien um Medaillen. Leistungssport und Mama sein – das funktioniert, wie diese sechs deutschen Sportlerinnen beweisen.

Gesa Krause (33/Leichtathletik)

„Es war ein Experiment am eigenen Körper“, sagte die Hindernisläuferin über ihren Weg nach der Schwangerschaft zurück in den Profisport. Aber auch: „Der weibliche Körper ist ein Powerhouse. Er kann so viel schaffen.“ Im Juni 2024, etwas mehr als ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Lola Emilia, gewinnt Krause EM-Silber über die 3000 Meter Hindernis.

Gesa Krause (33) wurde bei der Leichtathletik-WM 2025 in Tokio starke Siebte über 3000 Meter Hindernis

Foto: picture alliance / Chai von der Laage

Tatjana Maria (38/Tennis)

Als Tatjana Maria (38) Mutter wurde, startete sie richtig durch – auch als Tennis-Profi. 2022 stand sie im Wimbledon-Halbfinale, im vergangenen Jahr gewann sie sensationell das WTA-Turnier in Queens. Die aktuelle Nummer 42 der Welt sagte einmal zu BILD: „Das Wichtigste ist die Familie, Tennis ist die Nummer 2.“

Beim WTA-Turnier in Hobart (Australien) gewann Tatjana Maria (38) auf dem Weg ins Achtelfinale die US-Amerikanerin Venus Williams (45)

Beim WTA-Turnier in Hobart (Australien) gewann Tatjana Maria (38) auf dem Weg ins Achtelfinale gegen die US-Amerikanerin Venus Williams (45)

Foto: Chris Kidd/AAP/dpa

Isabel Lohau (33/Badminton)

Sechs Monate nach der Geburt ihres Sohnes spielte Isabel Lohau (33/WM-Bronze 2022) wieder in der Badminton-Bundesliga. In BILD fordert sie mehr Verständnis für Schwangerschaften im Profisport – zum Beispiel im Sponsoring: „Schwangerschaften sind in vielen Verträgen nicht explizit verankert.“ Ihre nächsten Ziele: die EM im April in Spanien und die WM im August in Indien.

Maxi-Cosi rechts, Badminton-Tasche links: Nationalspielerin Isabel Lohau (33)

Maxi-Cosi rechts, Badminton-Tasche links: Nationalspielerin Isabel Lohau (33)

Foto: privat

Dajana Eitberger (35/Rodeln)

Dajana Eitberger (35/acht WM-Medaillen) gehört zu den erfolgreichsten Rodlerinnen aller Zeiten. Im Februar 2020 kommt ihr Sohn Levi zur Welt. Sie sagt: „Manchmal scheint es schwierig, sich für Familie und gegen den Sport zu entscheiden. Ich sage ganz klar: Es geht beides.“ Bei den Winterspielen in Cortina geht sie im Doppelsitzer an den Start.

Im Rodel-Doppelsitzer wollen Dajana Eitberger (35) und Magdalena Matschina (20) eine Olympia-Medaille

Im Rodel-Doppelsitzer wollen Dajana Eitberger (35) und Magdalena Matschina (20) eine Olympia-Medaille

Foto: David Inderlied/dpa

Elena Semechin (32/Schwimmen)

„Mein größtes Wunder“, schrieb Schwimm-Star Elena Semechin (32) zur Geburt ihres Sohnes Klaus Philipp im vergangenen September. 2021 wurde bei der Paralympics-Siegerin von Tokio ein Hirn-Tumor festgestellt, nach OP und Chemo-Therapie feierte sie mit Gold in Paris ein Sensations-Comeback. Sie erhielt den SPORT BILD-Award in der Kategorie Paralympics.

Almuth Schult (34/Fußball)

2022, Almuth Schult (34) war bereits Mutter von Zwillingen, wechselte sie vom VfL Wolfsburg in die USA zum Angel FC, einem mehrheitlich von Frauen gegründeten und finanzierten Fußball-Klub. Schult gewann 2019 das Double mit den Wölfinnen, machte 66 Länderspiele. Mittlerweile hat sie vier Kinder, 2025 beendete die Torhüterin ihre Karriere.

James Whitfield

James Whitfield is Archysport's racket sports and golf specialist, bringing a global perspective to tennis, badminton, and golf coverage. Based between London and Singapore, James has covered Grand Slam tournaments, BWF World Tour events, and major golf championships on five continents. His reporting combines on-the-ground access with deep knowledge of the technical and strategic elements that separate elite athletes from the rest of the field. James is fluent in English, French, and Mandarin, giving him unique access to athletes across the global tennis and badminton circuits.

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