Der erste Winter-Transfer ist fix! Borussia Mönchengladbach schlägt bei einem großen Klub zu: Abwehr-Talent Kota Takai (21) kommt bis Saisonende per Leihe von Premier-League-Verein Tottenham Hotspur, inklusive Kaufoption. Der neue Profi flog am Freitag direkt ins Kurz-Trainingslager nach Belek (Türkei/2. bis 5. Januar), wird am Samstag erstmal unter Trainer Eugen Polanski (39) trainieren.
Damit hat Sport-Boss Rouven Schröder (50), in den die Fans für das Winter-Transferfenster hohe Erwartungen gesetzt haben, erstmals bei seinem neuen Klub geliefert. Schröder: „Kota ist ein großer, physisch starker Innenverteidiger, der zudem eine gute Schnelligkeit besitzt. Er hat das Zeug dazu, uns zeitnah weiterzuhelfen. Wir freuen uns auf unsere neue Nummer 14.“
Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder (50)
Gladbach holt Tottenham-Profi Takai
Wer ist der neue Mann? Takai ist 1,92 Meter groß, sein aktueller Marktwert wird auf 5 Millionen Euro taxiert. Der Japaner wurde 2004 in Yokohama geboren, spielte bereits im Alter von 17 Jahren in der heimischen J-League für Kawasaki Frontale. Mit er Empfehlung von 60 Erstliga-Spielen und der Auszeichnung als „Best Young Player“ wechselte er im Sommer 2025 für 5,8 Millionen Euro Ablöse auf die Insel zu den Spurs. Für die Profi-Mannschaft kam er bislang allerdings nicht zum Einsatz – bei Borussia bekommt er jetzt die Chance, auf Spielpraxis in einer europäischen Top-Liga. Für die japanische Nationalmannschaft absolvierte er bereits vier Spiele.
Klar ist: Takai soll für Gladbach eine Soforthilfe darstellen. Bei den Borussen hatte die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers Priorität. Hinter den zuletzt gesetzten Kevin Diks (29), Nico Elvedi (29) und Aushilfsverteidiger Philipp Sander (27) hatten Fabio Chiarodia (20) und Marvin Friedrich (30) zuletzt mit Verletzungen gefehlt.
Bislang hatte Borussia nur den Abgang von Mittelfeld-Talent Oscar Fraulo (22) vorbereitet. Zudem gab es mit Leih-Abbrecher Tomas Cvancara (25/ausbleibende Gehaltszahlungen bei Antalyaspor) eine weitere Kader-Bewegung. Nach der Takai-Verpflichtung fahndet Schröder nun mindestens noch nach einem neuen Rechtsverteidiger.