Vergangenen Freitag wurden auf dem Fußball-Portal „Transfermarkt.de“, wie in regelmäßigen Abständen üblich, die Marktwerte der Bundesliga-Profis neu bewertet – und erneut sackte Gladbachs gesamter Kaderwert um 5 Millionen Euro runter. Was dieses Mal fast noch wenig war …
Ein schleichender Prozess, der sich nun schon über Jahre fortsetzt. Die Schock-Zahlen für Borussia: Vor fast exakt fünf Jahren, am 1. Januar 2021, hatte Gladbach noch einen Mannschaftswert von 342 Millionen Euro, jetzt sind es nur noch 149 Mios. – fast 200 Millionen seit der Zeit, als Borussia noch in der Champions League kickte, einfach futsch.
Fakt: Dieser extreme Verlust ist kein allgemeines Phänomen in der Bundesliga – von den aktuellen Erstligisten verschlechterte sich in diesem Zeitraum der Kader neben Gladbach (minus 56,5 Prozent) sonst nur noch bei Dortmund (minus 16,8 Prozent), Leipzig (minus 24,9 Prozent) und Hoffenheim (minus 14,8 Prozent) – alle anderen Vereine legten bei ihren Mannschaftswerten zu.
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Ganz extrem die unterschiedliche Entwicklung zwischen Borussia und West-Rivalen Bayer Leverkusen. Während beide Teams vor fünf Jahren nahezu gleichauf lagen (Gladbach 342 Mios., Leverkusen 343 Mios.), trennen die Klubs bei den Marktwerten nun satte 296 Millionen Euro …
Die einzige Hoffnung: Borussia entwickelt mit ihren zahlreichen, talentierten Eigengewächsen in der Bundesliga wieder selbst gigantische Marktwerte. Was beim letzten Update am Freitag zumindest bei Rocco Reitz (23, von 15 auf 17 Mio.) und Super-Juwel Wael Mohya (16, von 1 auf 2,5 Mio.) bereits ein wenig klappte …
Marktwerte der Bundesliga-Klubs in Millionen Euro
- Bayern 979,65
- Dortmund 511,40
- Leverkusen 445,45
- Leipzig 415,25
- Frankfurt 364,40
- Stuttgart 343,23
- Wolfsburg 235,40
- Hoffenheim 203,05
- Bremen 187,30
- Freiburg 182,20
- Augsburg 149,38
- GLADBACH 149,15
- Mainz 135,20
- Köln 133,28
- Hamburger SV 129,45
- Union Berlin 125,40
- St. Pauli 64,28
- Heidenheim 53,75 (Quelle: transfermarkt.de)