Jetzt legt der neue Chef los!
Bis 2030 hat Pirmin Schwegler (38) als neuer Sportdirektor beim VfL Wolfsburg unterschrieben. Der Nachfolger von Sebastian Schindzielorz (46) kommt aus Frankfurt.
„Es war keine Entscheidung gegen den Adler, sondern für den Wolf. Wir hatten außergewöhnlich gute Gespräche, es hat mich sehr schnell gepackt und das Bauchgefühl hat mich dazu bewogen, hier zu starten“, sagt Schwegler und ergänzt: „Ich möchte mir schnell Einblicke verschaffen, die Menschen kennenlernen und nicht voreingenommen rangehen. Es ist keine One-man-Show.“
VfL Wolfsburg: Schwegler legt los
Aber wie sieht die Aufgabenverteilung mit Wackel-Boss Peter Christiansen (50/Vertrag bis Anfang 2027) aus? Welche Kompetenzen hat der einstige Mittelfeld-Stratege? „Ich bin der Boss“, betont Christiansen und fügt hinzu: „Diese Machtfrage finde ich in Deutschland merkwürdig. Ich lasse eine Menge Spielraum. Wer keine Verantwortung übernehmen kann, den brauchen wir nicht.“
Christiansen weiter: „Es ist nicht so, dass es eine Person machen kann. Wir müssen diesen Fußball-Klub so aufbauen, dass alle Leute involviert sind. Wir brauchen viele Leute, die auch Verantwortung übernehmen.“
Kommentator total baff!: Erfindet er HIER einen neuen Fußball-Trick?
Ein Problem damit, nicht die absolute Wunschlösung für den Sportdirektor-Posten gewesen zu sein, hat Schwegler nicht. A-Lösung Andreas Schicker (39/Hoffenheim) und Marcus Mann (41/Hannover) bekamen die Wölfe nicht. Schwegler: „A-, B- oder Z-Lösung ist mir egal. Auch Kompany war nicht die A-Lösung bei Bayern und jetzt sind alle glücklich in München.“
In Wolfsburg träumen alle von einem Transfer von Niclas Füllkrug (32), der bei West Ham nicht glücklich wurde und zurück in die Bundesliga will. Schwegler kennt ihn aus gemeinsamer Zeit. Wird er den DFB-Angreifer jetzt nach Wolfsburg locken? „Ich habe viele Spieler in meiner Laufbahn kennengelernt. Es macht keinen Sinn, mich jetzt zu Gerüchten zu äußern“, sagt Schwegler.
Üblicherweise lässt ein Neuer immer etwas springen. Was gab es vom Ex-Nationalspieler zum Einstand? „Ich habe gute Quellen zu Schweizer Schokolade“, verrät Schwegler mit einem Lächeln.