Will Boris Becker and Angelique Kerber’s Children Play Tennis Together?

Ob Boris Beckers und Angelique Kerbers Kinder irgendwann zusammen auf dem Tennisplatz stehen, beschäftigt deutsche Sportfans und Medien gleichermaßen. Die Frage, ob Noah, Elias, Amadea und Anna Ermakowa beziehungsweise die Nachkommen der früheren Nummer eins Angelique Kerber einmal den Tennissport prägen werden, berührt die Sehnsucht nach einer neuen goldenen Ära des deutschen Tennissports. Konkrete sportliche Pläne oder gemeinsame Junioren-Matches der Kinder existieren jedoch nicht, wie ein Blick auf die aktuellen Lebensrealitäten der Familien zeigt.

Generationenwechsel im deutschen Tennis: Was über den Nachwuchs bekannt ist

Boris Becker hat aus verschiedenen Beziehungen vier Kinder: Noah und Elias aus der Ehe mit Barbara Becker, Anna Ermakowa aus der Beziehung mit Angela Ermakowa sowie den jüngsten Sohn Amadeu mit seiner heutigen Ehefrau Lilian de Carvalho Monteiro. Während Noah und Elias in den Bereichen Design, Kunst und Mode erfolgreich ihren eigenen Weg gehen, steht Anna Ermakowa vor allem in der Öffentlichkeit und gewann unter anderem die RTL-Show “Let’s Dance”. Keine der erwachsenen Kinder von Boris Becker schlägt eine professionelle Tenniskarriere ein, obwohl der Vater als dreimaliger Wimbledon-Sieger und ehemaliger Weltranglistenerster das absolute Fachwissen im Haus hat.

Will Boris Becker and Angelique Kerber's Children Play Tennis Together?

Angelique Kerber, die dreimalige Grand-Slam-Siegerin und ehemalige Weltranglistenerste aus Kiel, wurde im Februar 2024 Mutter ihrer Tochter Liana. Die Geburt ihrer Tochter markierte für Kerber zunächst eine Babypause und schließlich im Sommer 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris den offiziellen Schlusspunkt ihrer Profikarriere. Über eine sportliche Zukunft ihrer erst Kleinen lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt naturgemäß noch keine seriöse Aussage treffen. Dass eine Spitzensportlerin wie Kerber ihrer Tochter den Spaß an Bewegung vermittelt, gilt in Fachkreisen als wahrscheinlich, ein konkretes Ziel wie gemeinsames Training mit dem Becker-Nachwuchs ist jedoch reine Spekulation.

Warum Tennisfans von einer neuen Generation träumen

Die Faszination für prominente Sportlerkinder speist sich aus der Historie. Wenn Legenden wie Boris Becker oder Steffi Graf beziehungsweise Angelique Kerber Nachwuchs bekommen, blickt die Sportwelt gespannt auf vererbte Gene. In der Tennisgeschichte gibt es berühmte Beispiele wie die Williams-Schwestern oder Sebastian Korda, deren Vater Petr Korda ebenfalls Profi war. In Deutschland verbinden Beobachter mit Namen wie Becker und Kerber den Wunsch nach dauerhafter Weltspitze, besonders nachdem der deutsche Nachwuchs im Damen- und Herreneinzel zuletzt um den Anschluss an die absolute Weltspitze kämpfen musste.

Dennoch zeigen Erfahrungen aus dem internationalen Spitzensport, dass der Druck auf Kinder berühmter Eltern oft enorm ist. Boris Becker selbst betonte in Interviews wiederholt, dass er seine Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten erziehen wolle, anstatt ihnen eine Karriere im Schatten seines Namens aufzuzwingen. Auch Angelique Kerber betonte nach ihrem Abschied vom Profitennis im Spätsommer 2024, dass für sie zunächst das Familienleben im Mittelpunkt stehe und sie die gewonnene Zeit mit ihrer Tochter genieße.

Nächste Schritte und offizielle Updates

Wer die Entwicklung des deutschen Tennissports und mögliche zukünftige Talente verfolgen möchte, findet offizielle Einblicke und Turnierkalender direkt beim Deutschen Tennis Bund (DTB), der die Nachwuchsförderung im Leistungssport koordiniert. Ob und wann die nächste Generation deutscher Spielerinnen und Spieler an die Erfolge von Becker und Kerber anknüpfen kann, entscheidet sich in den kommenden Jahren auf den Jugendplätzen der Landesverbände.

Will Boris Becker and Angelique Kerber's Children Play Tennis Together?

Haben Sie Gedanken zu den Perspektiven des deutschen Nachwuchstennis oder Erinnerungen an die großen Matches von Boris Becker und Angelique Kerber? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Editor-in-Chief

Editor-in-Chief

Daniel Richardson is the Editor-in-Chief of Archysport, where he leads the editorial team and oversees all published content across nine sport verticals. With over 15 years in sports journalism, Daniel has reported from the FIFA World Cup, the Olympic Games, NFL Super Bowls, NBA Finals, and Grand Slam tennis tournaments. He previously served as Senior Sports Editor at Reuters and holds a Master's degree in Journalism from Columbia University. Recognized by the Sports Journalists' Association for excellence in reporting, Daniel is a member of the International Sports Press Association (AIPS). His editorial philosophy centers on accuracy, depth, and fair coverage — ensuring every story published on Archysport meets the highest standards of sports journalism.

Football Basketball NFL Tennis Baseball Golf Badminton Judo Sport News

Leave a Comment