Die Generalprobe für den Saisonstart ist für die MLP Academics Heidelberg mit einer klaren Enttäuschung zu Ende gegangen. Der Basketball-Bundesligist unterlag am Samstagabend den Kirchheim Knights aus der 2. Bundesliga ProA in einem Vorbereitungsspiel deutlich mit 66:94. Vor heimischer Kulisse offenbarte das Team von Headcoach Ingvar Raimundsson in der Schlussphase der Vorbereitung erhebliche Defizite auf beiden Seiten des Feldes, während der Zweitligist aus Württemberg die Schwächen der Badener konsequent ausnutzte.
Frühe Probleme im Heidelberger Spiel
Bereits im ersten Durchgang wurde deutlich, dass die Academics nicht ihren gewohnten Rhythmus fanden. Zwar versuchte das Trainerteam, verschiedene Formationen und taktische Varianten zu testen, doch im gebundenen Angriffsspiel fehlte die nötige Durchschlagskraft. Kirchheim agierte von Beginn an aggressiver in der Verteidigung und zwang die Heidelberger immer wieder zu schwierigen Würfen sowie Ballverlusten. Zur Halbzeit lag der Bundesligist bereits mit einem deutlichen Rückstand zurück, der nach dem Seitenwechsel trotz vereinzelter Offensivaktionen nicht mehr aufgeholt werden konnte.
Konsequente Gäste aus Kirchheim nutzen Schwächephasen
Die Kirchheim Knights zeigten sich über die gesamten 40 Minuten hochmotiviert und treffsicher. Vor allem aus der Distanz und im Umschaltspiel setzten die Gäste die Abwehrreihungen der Academics immer wieder unter Druck. Während bei den Gastgebern nur wenige Spieler Normalform erreichten, hielten die Knights das Tempo konstant hoch und bauten ihren Vorsprung im dritten und vierten Viertel kontinuierlich aus. Am Ende stand eine auch in der Höhe verdiente 66:94-Niederlage auf der Anzeigetafel, die im Heidelberger Lager für Gesprächsstoff sorgen dürfte.
Aufarbeitung vor dem Pflichtspielstart
Für den Trainerstab der MLP Academics Heidelberg bleiben nun nur noch wenige Tage, um die Fehler aus der Generalprobe zu analysieren und abzustellen. Das Team muss sich schnellstmöglich sammeln, bevor der Ernst des Lebens in der easyCredit Basketball Bundesliga beginnt. Die kommenden Trainingseinheiten in Heidelberg stehen ganz im Zeichen von Videoanalysen, Feinabstimmung in der Defensive und der Stabilisierung des Offensivspiels, um beim anstehenden Pflichtspielauftakt ein völlig anderes Gesicht zu zeigen.

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