Ein Regionalzug mit rund 180 Passagieren an Bord ist im Nordwesten Frankreichs auf der Strecke Rouen-Caen entgleist. Nach Angaben der Behörden und Rettungskräfte wurden bei dem Unfall im Département Seine-Maritime Dutzende Menschen verletzt, während auch Stunden nach dem Unglück die genaue Unfallursache noch völlig unklar ist.
Einsatzkräfte vor Ort im Nordwesten Frankreichs
Der betroffene Regionalzug war auf der wichtigen Verbindung zwischen Rouen und Caen unterwegs, als es zu dem folgenschweren Zwischenfall kam. Sofort nach dem Notruf lief ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Polizei an. Dutzende Fahrgäste erlitten Verletzungen, wie offizielle Stellen bestätigten. Schwer verletzte Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert, während Leichtverletzte noch an der Unfallstelle betreut wurden.
Die Strecke Rouen-Caen wurde für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Bahnreisende müssen auf der betroffenen Verbindung mit massiven Verspätungen und Komplettausfällen rechnen, da die Evakuierung der Passagiere und die Sicherung des Unfallorts stundenlang andauerten.
Ungeklärte Unfallursache auf der Strecke Rouen-Caen
Auch Stunden nach dem Entgleisen des Zuges tappten die Ermittler bezüglich des Hergangs im Dunkeln. Weder der Infrastrukturbetreiber noch lokale Behörden konnten am Abend konkrete Angaben dazu machen, warum der Regionalzug aus den Schienen sprang. Experten für Bahnverkehr und technische Sachverständige wurden angefordert, um den Unfallort zu untersuchen und die Fahrtenschreiber sowie Signalanlagen auszuwerten.
Untersuchungskommissionen der zuständigen französischen Behörden haben die Arbeit aufgenommen. Ob technische Defekte, Witterungseinflüsse oder Probleme am Oberbau beziehungsweise den Gleisen zu dem Unfall geführt haben, soll in den kommenden Tagen im Rahmen einer formellen Untersuchung geklärt werden.
Auswirkungen auf den regionalen Bahnverkehr
Der Zugverkehr auf der Verbindung Rouen-Caen bleibt bis auf Weiteres unterbrochen. Der französische Bahnbetreiber hat Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, um die Mobilität auf der betroffenen Strecke im Nordwesten des Landes aufrechtzuerhalten. Pendler und Fernreisende werden gebeten, sich vor Antritt ihrer Fahrt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

Weitere offizielle Informationen zu den Verletztenzahlen und den Ergebnissen der Unfalluntersuchung werden im Laufe des Folgetages erwartet. Betroffene Reisende und Angehörige können sich über die Kanäle der Transportbehörden auf dem Laufenden halten.
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