3-0 gegen Kanada: Marokko als Party-Crasher im WM-Achtelfinale
Marokko sicherte sich mit einem 3:0-Sieg über Kanada im Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2022, wobei die Partie zunächst von Langeweile geprägt war, bevor die Nordafrikaner ihre Dominanz unter Beweis stellten. Der Sieg markiert den ersten Sieg eines afrikanischen Teams in dieser WM-Phase und sorgt für Aufmerksamkeit aufgrund eines Bayern-Münchener Neuzugangs, der während des Spiels Sorgen verursachte.
Erst leise, dann dominierend: Marokkos Wachruf
Das Achtelfinale zwischen Marokko und Kanada begann mit einer gedämpften Atmosphäre im Lusail Stadium, Qatar. Laut Berichten der FIFA dominierten die ersten 30 Minuten die Verteidigungsarbeit beider Teams, wobei Kanada versuchte, durch schnelle Konter zu gefährlich zu werden. Marokko, das in der Gruppe mit Spanien und Deutschland jeweils ein Unentschieden und einen Sieg erzielte, zeigte jedoch nach der Halbzeit eine deutliche Steigerung.

„Wir wussten, dass Kanada eine harte Aufgabe sein würde, aber wir haben uns auf unsere Stärken verlassen“, sagte Marokkos Trainer Walid Regragui nach dem Spiel, wie BBC Sport berichtete. „Die zweite Hälfte war entscheidend.“
Die Schlüsseltore: Kombinationen und individuelle Klasse
Marokkos Sieg wurde durch drei Tore entschieden, die auf unterschiedliche Weise erzielt wurden. Das erste Tor fiel in der 57. Minute durch Sofyan Amrabat, der nach einem langen Ball von Achraf Driussi in der Offensive stand und den Ball im Nachwuchsbereich des Kanader Tores unterbrachte. Das zweite Tor folgte in der 72. Minute, als Youssef En-Nesyri nach einer perfekten Flanke von Noussair Mazraoui den Ball ins Kreuzeck schoss.
Das dritte Tor, das den Endstand besiegelte, war das stärkste: En-Nesyri erzielte in der 87. Minute nach einem Solo-Engagement durch die Mitte des Kanader Spielfelds, wobei er den Keeper