Die spanische Exklave Ceuta erlebte an einem Donnerstag eine ras Kehrtwende an ihrem Grenzzaun, als fast alle Migranten, die zuvor den Grenzübergang passiert hatten, freiwillig den Rückweg antraten. Nach Angaben aus Berichten über die Situation vor Ort fehlte es den Menschen an der Grenze sogar an grundlegenden Dingen wie Trinkwasser, was die Rückkehrbewegung beschleunigte.
Der unerwartete Richtungswechsel an der Grenzanlage markierte eine drastische Entspannung der Lage in dem nordafrikanischen Hoheitsgebiet Spaniens. Beobachter und lokale Stellen registrierten, dass die Gruppe der Migranten, die sich kurz zuvor noch am Grenzzaun versammelt hatte, diesen fast vollständig wieder verließ.
Die humanitäre Situation an der Sperranlage gestaltete sich Berichten zufolge extrem schwierig. Da vor Ort nicht einmal Wasser zur Verfügung stand, gaben viele der Betroffenen ihr Vorhaben auf und machten sich unverzüglich auf den Rückweg, anstatt weiter auszuharren.
Spanische und marokkanische Behörden standen in den Stunden nach dem Vorfall vor der Aufgabe, die Stabilität an der Grenze zu sichern und die humanitäre Versorgung in der Region zu koordinieren. Die schnelle freiwillige Rückkehr der Migranten verhinderte eine längerfristige Eskalation an dem umkämpften Grenzabschnitt.