Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 erneut eine Niederlage hinnehmen, diesmal gegen die USA. Ein umstrittener Schiedsrichterentscheidung sorgte für heftige Kontroversen, insbesondere zwischen Torwart Grubauer und Bundestrainer Kreis. Die Partie, die am 15. Mai 2025 in Prag stattfand, endete mit einem 4:2-Sieg der Amerikaner und markierte das vierte verlorene Spiel der Germanen in der Gruppe B.
Der umstrittene Entscheid
Die Schlüsselszene des Spiels ereignete sich im dritten Drittel, als die USA nach einem Tor des Stürmers Ryan Donato in Führung gingen. Laut Berichten des IIHF-Medienzentrums wurde ein Abseits-Flagg für die Deutschen nicht gegeben, obwohl die Schiedsrichter in der Halle vermeintlich den Ball in der eigenen Zone gesehen hatten. „Wir haben uns nicht verletzt, wir haben uns nicht falsch verhalten – wir wurden einfach bestraft“, sagte Grubauer nach dem Spiel.
Bundestrainer Marco Kreis bestätigte die Unzufriedenheit: „Wenn ein Tor aufgrund einer falschen Entscheidung erzielt wird, ist das die schwerste Form der Unfairness.“ Die Deutschen konnten den Rückstand zwar auf 2:3 verkürzen, konnten aber den Ausgleich nicht er