Why the Best Move Isn’t Always Best: How Unpredictability Wins in Chess, Football, and Tennis — A Gloss on Strategic Surprise

Schach, Fußball, Tennis: Der Wert des Unperfekten | FAZ

Wer im Schach nicht den besten Zug spielt, bleibt unberechenbar und bedroht das vermeintlich Überlegene. Wenn diese Logik auch im Fußball und im Tennis gilt, lauern unglaubliche Chancen. Eine Glosse.

Im Schach, habe ich gerade gelesen, geht es nicht mehr nur um den besten Zug. Mitunter sei der zweit- oder drittbeste wertvoller, heißt es. Das ist eine Nachricht, die mir Hoffnung macht. Nicht für das Schach. Aber für mich. Über viele Jahre war mein Verhältnis zu diesem wunderbaren Spiel von ehrfürchtiger Bewunderung und praktischer Aussichtslosigkeit geprägt. Ich habe Spitzenschach immer für eine Masterclass gehalten, wohl wissend, dass ein Supergroßmeister Millionen von Stellungen gespeichert hat. Züge, Zugfolgen, Varianten – ein gigantisches Netz aus Verknüpfungen. Und dass ich als ambitionierter Hobbyspieler letztlich nur ins Blaue hineinspiele nach dem fünften, siebten, vielleicht mal zehnten Zug. Und nun das: Im Zeitalter der allgegenwärtigen Rechenleistung soll in der Spitze dieses Denksports nicht mehr der beste Zug das Maß aller Dinge sein, sondern eher der zweit- oder dritt- oder viertbeste. Warum? Weil diese Züge den Gegner vor praktische Probleme stellen. Der beste Zug ist in der Theorie bekannt, gespeichert, ausgerechnet, von Hard- und Software längst in seine Einzelteile und Bedeutungen zerlegt. Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. F.A.S. Jetzt lesen Es hat ja mittlerweile jeder sein Rechenzentrum gleich auf dem Handy. Der unterklassige Zug hingegen, diese kleine, schiefe Abzweigung von der Hauptstraße, entfaltet plötzlich wieder Charme und Chancen. Es ist die Stunde der Verwirrung. Und damit womöglich auch meine. Vielleicht reicht ja irgendwann sogar der elftbeste Zug, sofern er nur unerquicklich genug ist – und nicht gar zu schlecht….

Glosse Nicht von dieser Welt: Von Lichtgestalten und Fußballgöttern Lichtgestalten, Fußballgötter und andere übernatürlichen Erscheinungen häufen sich im Sport. Sie vollbringen, was Menschen nie schaffen: Wunder. Von Johannes Graf 10.01.24, 18:00 Uhr

Um den Hachinger Bach ranken sich viele Geschichten, allein schon deswegen, weil er weder eine richtige Quelle noch eine richtige Mündung hat. Und auch Müller hatten häufig einen zweifelhaften Ruf. Von Iris Hilberth Die Nachricht aus Oberhaching wurde schon erwartet. Der Reiter verkündete sie daher lautstark im Galopp, bevor er die ersten Häuser von Taufkirchen und anschließcomplete die von Unterhaching erreichte: “Das Wasser kommt!” Es war eine gute Nachricht. Die Müller vom Hachinger Bach konnten gewiss sein, dass ihre Räder sich bald kräftig in Bewegung setzen würden und das am Oberlauf zunächst aufgestaute und dann frei gelassene Wasser ihnen die Energie bringen würde, die sie für ihre Mühlen brauchten. Man mag es sich heute kaum mehr vorstellen, dass dieser offenbar so harmlos dahin plätschernde Bach, der teilweise in seinem renaturierten Bett, dann wieder eingezwängt zwischen Betonwänden auf seinem knapp zwölf Kilometer langen Weg von Deisenhofen bis Berg am Laim fließt, eine solche Kraft entwickeln kann, dass Mahlmühlen und Sägewerke einem Müllermeister genügend Auskommen sicherten. Von Letzteren gab es seinerzeit jede Menge entlang dem Hachinger Bach. Die meisten Mühlen entstanden bereits im 15. Jahrhundert und hielten sich teilweise bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. “Die Bauern kamen von weither, um hier ihr Getreide mahlen zu lassen”, schreibt der ehemalige Unterhachinger Heimatpfleger Franz Felzmann in seinem Buch “Geschichte und G’schichten”. Doch führte der Bach im Laufe der Jahrhunderte immer weniger Wasser. Selbst Johann Kottmüller, der 1862 die schon aufgegebene Obermühle in Unterhaching kaufte, 250 Meter Bach aufwärts verlegte und auf die Begradigung des Gewässers setzte, die mehr Energieausbeute versprach, konnte das Mühlensterben nicht aufhalten. 1955 musste auch dieser als “Kiermaier-Mühle” bekannte Betrieb schließen. Auf manchen Abschnitten fließt der Hachiner Bach noch in einem engen Korsett….

Editor-in-Chief

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Daniel Richardson is the Editor-in-Chief of Archysport, where he leads the editorial team and oversees all published content across nine sport verticals. With over 15 years in sports journalism, Daniel has reported from the FIFA World Cup, the Olympic Games, NFL Super Bowls, NBA Finals, and Grand Slam tennis tournaments. He previously served as Senior Sports Editor at Reuters and holds a Master's degree in Journalism from Columbia University. Recognized by the Sports Journalists' Association for excellence in reporting, Daniel is a member of the International Sports Press Association (AIPS). His editorial philosophy centers on accuracy, depth, and fair coverage — ensuring every story published on Archysport meets the highest standards of sports journalism.

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