“The Devil Wears Prada 2” Filming in Milan: Parties, Runway Sets & the Devil’s New Seem for the Premiere Warm-Up

„Der Teufel trägt Prada 2“ hat in Mailand mehr als nur einen Filmstart ausgelöst – es hat die Stadt in ein lebendiges Werbeplakat für Stil, Selbstironie und die anhaltende Faszination an der Schnittstelle zwischen Mode und Macht verwandelt. Vor dem Mailänder Dom ragen zwei über vier Meter hohe rote Pumps empor, deren Absätze anstelle von Stilettos Teufelsgabeln tragen. Diese Installation des Designers Stefano Seletti markiert den Eingang des Luxuskaufhauses La Rinascente und ist zum begehrtesten Selfie-Spot der Design Week geworden – obwohl sie eigentlich nichts mit der Veranstaltung selbst zu tun hat.

Der Film, der am 29. April in Italien und am 30. April in Deutschland in die Kinos kommt, setzt fast zwei Jahrzehnte nach dem Original dort an, wo die erste Geschichte endete: in der Welt des High-Fashion-Magazins „Runway“. Die Originalbesetzung kehrt zurück – Meryl Streep als Miranda Priestly, Anne Hathaway als Andy Sachs, Emily Blunt als Emily Charlton und Stanley Tucci als Nigel – doch ihre Rollen haben sich verändert, wie sie selbst in einer Pressekonferenz anlässlich der Londoner Premiere verrieten.

„Ganz die Alten sind weder die Charaktere noch ihre Darsteller geblieben“, erklärten die Schauspieler im Gespräch mit spot on news. Andy Sachs ist heute selbstbewusster, aber ihre Augenbrauen sind noch immer die gleichen – eine Beobachtung, die Emily Blunt in einer Szene des Films macht, die vorab veröffentlicht wurde. Stanley Tucci, der Nigel spielt, liefert einen der meistzitierten Sätze des Trailers: „Oh, schau was uns TK Maxx hier hereingespült hat“, wenn Andy nach Jahren plötzlich wieder in der „Runway“-Redaktion auftaucht.

Die Verbindung zur realen Modewelt ist dabei nicht zu übersehen. Bei einer Modeschau von Dolce & Gabbana in Mailand traf Meryl Streep, in ihrer Rolle als Miranda Priestly, auf Anna Wintour, die ehemalige Chefredakteurin von Vogue USA. Das Treffen wurde von Medien weltweit aufgegriffen als Symbol für die Verschmelzung von Filmfiktion und Modeindustrie – zwei Welten, die sich seit dem ersten Film ständig spiegeln und beeinflussen.

In London zeigten sich die Stars bei der Europapremiere entspannt und gut gelaunt. Auf einem eigens aufgebauten, 200 Meter langen Catwalk am Leicester Square posierten sie für Selfies mit Fans, gaben Autogramme und brachen mehrmals in Gelächter aus – unter anderem neben Donatella Versace, die selbst einen Gastauftritt im Film hat. Anne Hathaway trug ein trägerloses, figurbetonetes Samtkleid von Versace in Dunkelblau mit Cut-outs, Knöpfen- und Kragenapplikationen, hohem Beinschlitz und Schleppe, kombiniert mit einem hohen Pferdeschwanz. Meryl Streep blieb ihrem Farbschema treu: ein seidiger roter Mantel, weiße Bluse, schwarze Hose, rote Pumps und Sonnenbrille – ein Look, der sofort als Ikone galt.

Der Film selbst greift aktuelle Themen auf: den Einfluss von Algorithmen, den Niedergang der Printmedien, die Kultur des Scrollens und den Aufstieg von Influencern. In einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur Währung geworden ist, scheint „Der Teufel trägt Prada 2“ zu fragen, ob Macht heute anders aussieht – aber genauso gefährlich bleibt. Miranda Priestly ist zwar immer noch gefürchtet für ihre kühle Autorität und ihren Perfektionismus, doch die Welt um sie herum hat sich beschleunigt, komplexer gemacht, unübersichtlicher.

Was bleibt, ist die Faszination an dem Widerspruch: Ein Film über Oberflächlichkeit, der selbst tiefgründig ist. Eine Satire über Mode, die selbst stilvoll ist. Eine Geschichte über Macht, die zugleich ihre eigene Anziehungskraft ausübt. Und vielleicht liegt darin die Antwort auf die provokante Frage, die als Titel dient: Wenn der Teufel so gut aussieht, dann muss die Hölle tatsächlich ein schöner Ort sein – zumindest solange man dabei gut aussieht und die richtigen Schuhe trägt.

Der nächste offizielle Termin ist der Kinostart in Deutschland am 30. April 2026. Danach folgt die reguläre Laufzeit in den Kinos, bevor der Film auf Streaming-Plattformen verfügbar wird. Für Updates zum Film und seiner kulturellen Wirkung empfiehlt es sich, die offiziellen Kanäle der Produktionsgesellschaft sowie vertrauenswürdige Unterhaltungsnachrichten zu verfolgen.

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Editor-in-Chief

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Daniel Richardson is the Editor-in-Chief of Archysport, where he leads the editorial team and oversees all published content across nine sport verticals. With over 15 years in sports journalism, Daniel has reported from the FIFA World Cup, the Olympic Games, NFL Super Bowls, NBA Finals, and Grand Slam tennis tournaments. He previously served as Senior Sports Editor at Reuters and holds a Master's degree in Journalism from Columbia University. Recognized by the Sports Journalists' Association for excellence in reporting, Daniel is a member of the International Sports Press Association (AIPS). His editorial philosophy centers on accuracy, depth, and fair coverage — ensuring every story published on Archysport meets the highest standards of sports journalism.

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