Sacha Boey (25/Vertrag bis 2028) verlässt den FC Bayern und wechselt bis Sommer zu Galatasaray Istanbul, wo er vor seiner Zeit beim Rekordmeister schon 83 Pflichtspiele machte.
Am Donnerstagabend machten die Münchner den Blitz-Abgang offiziell. Am frühen Mittag war Boey mit einem Privatjet von München nach Istanbul geflogen, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren. Anschließend unterschrieb er seinen Vertrag.
„Gala“ zahlt für die Rückrunden-Leihe 500.000 Euro und übernimmt das Gehalt von rund 1,5 Mio. Euro für die fünf Monate. Für den Sommer haben die Türken nach BILD-Informationen eine Kaufoption in Höhe von 15 Mio. Euro!
Sportvorstand Max Eberl (52): „Sacha kennt Galatasaray aus seiner Zeit, bevor er zu uns gewechselt ist, bestens und wird im vertrauten Umfeld keine lange Anlaufzeit brauchen. Er kann in den Play-offs der Champions League gegen Juventus Turin sowie im Titelkampf der türkischen Süper Lig auf höchstem Niveau Einsatzminuten sammeln, was seiner Entwicklung sehr gut tun wird.“
Boey spielt mit diesem Ex-Bayern-Star in einem Team
In Istanbul trifft Boey mit Leroy Sané (30) auf einen alten Bekannten. Der Offensivspieler wechselte im vergangenen Sommer ablösefrei vom amtierenden Deutschen Meister in die Türkei. Auch Ex-City-Star Ilkay Gündogan (35) spielt beim Erstligisten. Und jetzt auch Boey zumindest vorübergehend.
Nach BILD-Informationen hatten die Bayern-Bosse auch nach Schluss des Transferfensters in Deutschland weiterhin gehofft, dass sie Boey noch in Länder mit geöffnetem Transferfenster verleihen oder verkaufen können, um so Teile oder sogar das gesamte Gehalt (aktuell rund 3 Mio. Euro pro Jahr bei Bayern) einsparen zu können. In der Türkei hat das Wintertransferfenster noch bis zum morgigen Freitag (6. Februar) geöffnet.
Im Januar 2024 hatte ihn Sportdirektor Christoph Freund (48) für 30 Mio. Euro nach München geholt und damit damals auf die dünne Personaldecke auf der Außenverteidiger-Position reagiert. Doch Boey entpuppte sich bislang als Flop! Insgesamt kam der Franzose in den fast zwei Jahren für den deutschen Rekordmeister auf nur 38 Einsätze, in denen er ein Tor erzielte und vier Vorlagen beisteuerte – auch, weil er fünfmal längere Zeit ausfiel.
Vielleicht kann der Franzose bei Galatasaray Istanbul nun zeigen, was er draufhat.