Was für ein Abend in San Antonio! Die Spurs holen sich die Revanche für die Niederlage im Cup-Finale der NBA – und liefern ihren Fans ein Spiel voller Emotionen, Highlights und banger Momente.
Der Mann des Abends: Victor Wembanyama. Der Franzose zerlegt die Knicks, kommt auf 31 Punkte und 13 Rebounds. Und das in nur 23 Minuten. Seine Trefferquote: brutal effizient (10/12 Würfe finden das Ziel).
Doch selbst Wembanyamas Gala gerät zeitweise in den Hintergrund. Julian Champagnie erlebt den Wurf-Abend seines Lebens. Der 24-Jährige versenkt elf Dreier bei 17 Versuchen – so viele hat noch kein Spurs-Spieler in einer Partie getroffen. Franchise-Rekord!
Dann der Schock: Elf Minuten vor dem Ende landet Wembanyama unglücklich nach einem Rebound. Er greift sich ans Knie, humpelt vom Feld und verschwindet in Richtung Kabine. Die Halle hält den Atem an.
NBA: Entwarnung nach Knie-Drama bei Wembanyama
Doch kurz vor Schluss die Entwarnung. Wembanyama kehrt ohne sichtbare Einschränkung zur Bank zurück, das Publikum im Frost Bank Center atmet auf. Diagnose nach dem Spiel: Überstreckung des linken Knies.
„Ich wollte eigentlich wieder mitspielen. Es war nur eine Überstreckung, also nichts Großes“, erklärte Wembanyama anschließend.
Die Knicks hatten zuvor einen Traumstart hingelegt. 45 Punkte im ersten Viertel, Star Jalen Brunson früh im Rhythmus. Allein in den ersten zwölf Minuten markiert er elf seiner späteren 29 Zähler, dazu acht Assists.
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Spurs drehen das Spiel gegen die Knicks spät
Trotzdem bleiben die Spurs dran. Selbst als New York im Schlussviertel mit 110:99 vorne liegt (8:04 Q4), kippt die Partie noch. Champagnie übernimmt, trifft im letzten Abschnitt vier seiner fünf Dreier und führt San Antonio zum Sieg.