Eine bittere Pleite!
Der VfB Stuttgart verliert in der Europa League bei der AS Rom 0:2, dürfte damit einen Spieltag vor Schluss der Liga-Phase eigentlich keine Chance mehr auf eine Top-8-Platzierung und damit den direkten Einzug ins Achtelfinale haben. Bedeutet: Die Schwaben müssen wohl in die Playoffs.
VfB-Frust wegen Undav-Szenen
In der ewigen Stadt ist es ein bitterer Abend gegen die Roma – besonders für DFB-Stürmer Deniz Undav (29/BILD-Note 6).
Beim Stand von 0:1 verballert Undav gleich zweimal bitter. Erst scheitert er aus 14 Metern aus spitzem Winkel mit links im Duell an Schlussmann Svilar (47.), dann haut er die Kugel aus nur 8 Metern nach einem abgefälschten Freistoß völlig frei stehend auf die Tribüne (58.). Es sind Szenen, die für VfB-Frust sorgen.
Nicht das erste Mal in den letzten Spielen, dass Undav Chancenwucher betreibt. Schon in der 2. Hälfte gegen Frankfurt (3:2) und beim unglücklichen Union-Unentschieden (1:1) vergab er mehrfach gute Chancen im Eins-gegen-eins mit den Torhütern.
Auch diese Aktionen kosten die Stuttgarter bei den Giallorossi einen Punkt. Dabei ist es auch ohne Taktgeber Stiller (fehlt mit Leistenverletzung) in der 1. Halbzeit ein guter Auftritt, bis es plötzlich 0:1 steht.
Sorgte für den goldenen Doppelpack: Niccolò Pisilli (21)
Der Schock: Die Abwehrreihen des VfB sind einmal schlecht sortiert, Soulé steckt durch auf Pisilli, der aus rund 14 Metern die Kugel reinknallt (40.). Die Führung für die Roma und ein herber Dämpfer für die Gäste. Nach den Undav-Chancen ist es dann erneut der italienische Mittelfeld-Mann, der für die Entscheidung und die endgültige Stuttgart-Pleite sorgt (90.+3).
Wundern dürfte Hoeneß dies aber nicht, vor dem Spiel schwärmte der VfB-Coach von den Römern und Trainer-Fuchs Gasperini, die aktuell auf Platz vier in der Serie A stehen: „Die AS ist eine der besten Mannschaften in der Europa League. Mit einem hervorragenden Trainer, den wir letzte Saison in der Champions League gegen Bergamo (0:2-Pleite/Anm. d. Red.) kennenlernen durften.“