Jetzt legt sie noch mal nach!
Die ukrainische Tennisspielerin Oleksandra Oliynikova (25) attackiert erneut die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka (27). Die Belarussin steht bei den Australian Open in Melbourne nach dem 6:1, 7:6 gegen die Kanadierin Victoria Mboko (19) im Viertelfinale, Oliynikova war schon in der 1. Runde an Titelverteidigerin Madison Keys (30) gescheitert.
Danach präsentierte Sabalenka die Modefirma Gucci als neuen Partner. Für die Ukrainerin ein Unding. Bei Instagram schreibt sie: „Eine Anhängerin eines blutrünstigen Diktators wird zur Markenbotschafterin einer Topmarke. Was ist nur los mit dieser Welt? Und ab welchem Zeitpunkt begannen die Menschen, kraftvolle Aufschläge und Vorhände höher zu bewerten als zerstörte Leben?“
Eine Attacke, die sitzt! Sabalenka scheint den Post auch gelesen zu haben. Danach gefragt, war sie wenig überrascht und flüchtet sich in ihre Aussagen vom Wochenbeginn. „Ich respektiere, dass jeder seine Meinung haben und seine Plattformen nutzen darf. Ich habe bereits deutlich gemacht, dass ich für Frieden bin. Daran hat sich nichts geändert. Mehr kann ich dazu nicht sagen“, so die viermalige Grand-Slam-Siegerin.
Nach ihrem Erstrunden-Erfolg hatte sie gesagt: „Ich habe darüber schon oft gesprochen. Ich wünsche mir Frieden, und wenn ich etwas ändern könnte, würde ich das auf jeden Fall tun. Ich bin aber wegen Tennis hier und will nicht über Politik reden.“ Über Gucci redet sie natürlich viel lieber. Für Oliynykova unverständlich. Sie hatte am Dienstag eindrücklich und emotional geschildert, wie die Verhältnisse in Kiew sind, wo sie wohnt und auch trainiert. „Ich habe weder Strom, noch Wasser und Heizung. In der Nacht vor der Abreise nach Australien war ich zu Hause, da schlug in der Nachbarschaft eine Rakete ein. Meine ganze Wohnung wackelte“, erklärte sie.
Nach Ansicht der ukrainischen Tennis-Profis distanziert sich Aryna Sabalenka (27) nicht deutlich genug von Belarus’ Präsident Alexander Lukaschenko (71), der ein Verbündeter Russlands ist
Schon da wurde sie gegenüber Sabalenka deutlich, die 2020, zwei Jahre vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine, einen Aufruf des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko (71) unterschrieb. Und auch Mirra Andreeva (18) griff sie an. Die Russin ließ sich von ihrem Präsidenten Wladimir Putin (74) ehren. Andreeva spielt am Sonntagabend Ortszeit im Achtelfinale gegen Elina Svitolina (31) – eine Ukrainerin.
Schon jetzt klar: Es wird weder ein gemeinsames Foto vor dem Match, noch einen Handschlag danach geben.