Chaos vor dem Tip-off in Houston! Das NBA-Spiel zwischen den Houston Rockets und den San Antonio Spurs begann am Dienstagabend mit einer kuriosen Verzögerung. Grund: Ein Spieler hatte bei einem Aufwärm-Dunk einen Korb verbogen. Das Spiel startete deshalb erst 22 Minuten später.
Schon während der Team-Vorstellungen wurde klar, dass etwas nicht stimmt. Die Spurs prüften den Korb, kurz darauf rückte ein Wartungsteam an. Mit Wasserwaage und Leitern ging es dem Problem an den Kragen. Drei Arbeiter schraubten mehrere Minuten am Ring herum.
NBA: Spurs müssen runter vom Feld
Acht Minuten nach der geplanten Startzeit verließen die Spurs den Court und gingen zurück in die Kabine. Einige Rockets-Spieler blieben zunächst auf dem Parkett und warfen auf den intakten Korb, der Großteil verschwand aber ebenfalls.
Dann die Entscheidung: Der Ring musste komplett ausgetauscht werden! Arbeiter montierten ihn ab und setzten einen neuen ein.
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Zweite Kontrolle im Schlussviertel
Rund zehn Minuten später kehrten die Spurs zurück, die Leitern wurden entfernt, beide Teams wärmten sich erneut auf. Vier Minuten Einspielzeit wurden auf die Uhr gestellt – dann konnte das Spiel beginnen.
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Doch das Basketball-Drama war noch nicht ganz vorbei. Neun Minuten vor Spielende gab es erneut eine kurze Unterbrechung. Wieder wurde derselbe Korb überprüft. Ein Mitarbeiter stieg auf die Leiter, legte die Wasserwaage an und fotografierte den Ring. Nachdem das Bild Schiedsrichtern und Offiziellen gezeigt worden war, ging es weiter. Houston siegte am Ende 111 zu 106.