Die Kult-Sportmarke Jordan wird sich wohl von einem einstigen Hoffnungsträger trennen: Zion Williamson (25) von den New Orleans Pelicans soll keinen neuen Vertrag von dem Ausrüster erhalten. Das berichtet das Magazin „Sole Retriever“.
Dabei hatte Jordan den US-Amerikaner erst vor wenigen Jahren mit einem rekordverdächtigen Arbeitspapier ausgestattet. Ganze 75 Millionen Dollar soll der Deal, den Williamson 2019 unterschrieb, ihm bis zum Sommer 2026 einbringen. Eine schwindelerregende Summe – besonders, wenn man bedenkt, dass Williamson damals noch kein einziges NBA-Spiel absolviert hatte. Kaum ein Rookie hatte je einen größeren Vertrag erhalten. Er wurde als College-Superstar mit Riesen-Hype mit dem ersten Draft-Pick von den Pelicans in die Liga geholt.
Seitdem brachte Jordan vier Signature-Schuhe, die „Zion“-Reihe, heraus. Der Zion 4 kam im Januar 2025 auf den Markt. Schon damals fuhr der Ausrüster eine auffällig reduzierte Werbekampagne – der Hype um das einstige Mega-Talent war merklich abgeflacht.
Das liegt auch am beinahe chronischen Verletzungspech von Williamson, der seit seinem NBA-Debüt ganze 48 Prozent (!) aller Spiele verpasst hat. Für einen Spieler, der eigentlich das Marken-Gesicht von Jordan sein sollte, ist das nicht genug.
Williamson: NBA-Star bekam Ritterschlag von Jordan
Viel Hoffnung hatte Jordan in Zion Williamson gesteckt – allen voran Michael Jordan (62). Nachdem man sich die Unterschrift des Centers gesichert hatte, frohlockte „MJ“: „Wir sahen Zion als einen Spieler, der das Spiel bereichern würde. Wir können dies mit vielen verschiedenen Faktoren und unterschiedlichen Werbemaßnahmen und Marketingstrategien erreichen. Es ist eine großartige Gelegenheit für uns. Wir hatten großes Glück, dass er sich für uns entschieden hat.“ Williamson hatte Jordan gewählt, obwohl es noch lukrativere Angebote von anderen Ausrüstern gegeben haben soll.