Doppelter Treffer gegen den Ex-Klub!
In der Nacht von Montag auf Dienstag versenkte Kevin Durant beim Sieg seiner Houston Rockets über Ex-Verein Phoenix Suns zuerst den spielentscheidenden Dreier, dann nahm er seinen ehemaligen Arbeitgeber ins Visier.
Auf die Frage, ob es Durant mehr bedeutet habe, gegen seinen Ex-Klub den entscheidenden Wurf zum Sieg zu treffen, sagte er kurz und knapp: „Auf jeden Fall!“ Und weiter: „Es ist ein Ort, den ich nicht verlassen wollte, und das erste Mal, dass ich – ohne zu dramatisch klingen zu wollen – aus einem Ort rausgeworfen wurde. Ich hatte das Gefühl, dass ich zum Sündenbock für die Probleme gemacht wurde, die wir letztes Jahr als Team hatten. Es war ein gutes Gefühl, sie zu schlagen und die entscheidenden Punkte zu erzielen, aber das war auch schon alles.“
Kevin Durant und die Phoenix Suns: Eine unglückliche Ehe
Der zweimalige NBA-Champion hatte nach seiner Zeit bei den Brooklyn Nets zweieinhalb Spielzeiten bei den Phoenix Suns verbracht, wo er mit den All-Stars Devin Booker (29) und Bradley Beal (32) um den Titel kämpfen sollte. Das Starensemble blieb allerdings weit hinter den Erwartungen zurück. Während 2023 in der zweiten und 2024 in der ersten Play-off-Runde Schluss war, schafften es Durant & Co. 2025 nicht einmal in die Postseason der NBA.
Kevin Durant (hier 35) während seiner Zeit bei den Phoenix Suns
Das Ergebnis: Der komplette Neustart. Beal und Durant mussten gehen, Letzterer landete im wohl größten Trade der NBA-Geschichte mit sieben (!) beteiligten Teams bei den Houston Rockets. Ein Abgang, der offenbar bis heute einen bitteren Nachgeschmack bei Durant hinterlassen hat. „Wie ich schon sagte, natürlich spielst du mit einer gewissen Wut im Bauch gegen deine ehemalige Mannschaft, besonders wenn sie dich getradet hat“, gab der Shooting Guard nach dem Duell mit den Ex-Kollegen zu.
Dreimal trafen Durants Rockets bisher auf die Suns – und gewannen alle drei Partien. Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten …