Gewalt-Wirbel um unseren Basketball-Helden. Und es ist nicht das erste Mal …
Die NBA hat Dennis Schröder (32) für drei Spiele gesperrt. Der Grund: Der deutsche Profi der Sacramento Kings soll versucht haben, einen anderen Spieler zu schlagen.
Schröder wollte auf den slowenischen Lakers-Star Luka Doncic (26) losgehen, wartete in der Nähe des Parkplatzes auf Doncic. Mehrere Spieler mussten ihn zurückhalten, bis Sicherheitskräfte eintrafen. Zu einer Schlägerei kam es also nicht.
Dies war vor einigen Jahren noch anders. Im September 2017 war unser Nationalspieler in Atlanta festgenommen worden. Der Vorwurf: Körperverletzung! Angeblich soll es in einem Restaurant zu einer Rangelei gekommen sein.
Im Polizeibericht dazu hieß es, gegen 2 Uhr morgens sei ein Anruf wegen einer Schlägerei in der Sisha-Bar „6am“ eingegangen. Die Bar liegt im Vorort Brookhaven – dem Ort, in dem Schröder damals auch lebte.
Pech für Schröder: Eine Überwachungskamera hatte den Vorfall offenbar genau festgehalten. Die Überwachungsbilder zeigten, wie Schröder sich gemeinsam mit seinen drei Begleitern in einem „hitzigen Austausch“ mit dem späteren Opfer befand.
Angeblich soll Schröder dann handgreiflich geworden sein und den Mann geschubst haben. Später hätten Schröder und seine Begleiter geschlagen und getreten. Dabei wurde das Opfer offenbar leicht verletzt, erlitt Kratzer am rechten Knie und klagte über Schmerzen am rechten Knöchel.
Kurz nach dem Vorfall wurde der damalige Profi der Atlanta Hawks auf Kaution freigelassen. Sein Verein hatte erklärt: „Wir wissen von dem Vorfall. Wir sammeln gerade Informationen, werden uns aber aktuell nicht weiter äußern, da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt.“
In dem Körperverletzungsfall kam es später nicht zu einem Schuldspruch. Das Verfahren wurde nach einer Einigung Schröders mit dem mutmaßlichen Opfer eingestellt, berichteten US-Medien.
Dass Schröder jetzt von der NBA gesperrt wurde, ist auch nicht das erste Mal. Zuletzt war das vor mehr als sechs Jahren der Fall, als er bei den Oklahoma City Thunder unter Vertrag stand und nach einer Rudelbildung für eine Partie gesperrt wurde.