Rot-Weiß Erfurt verabschiedet sich mit einem Sieg in die Winterpause.
Die Thüringer feierten vor 5902 Fans im Steigerwaldstadion einen knappen 1:0-Erfolg über den DDR-Rekordmeister BFC Dynamo. Erfurt ist damit vorerst Dritter in der Regionalliga Nordost.
Das Tor des Tages erzielte ausgerechnet Stanislav Fehler. Der Mittelfeldspieler konnte die ganze Woche kaum trainieren, lag mit einem Infekt flach. Er meldete sich fit fürs Spiel – und versenkte eine Flanke von Ben Luca Moritz ins Eck (53.).
Es war allerdings lange Zeit zähe Kost, die beide Teams den Zuschauern anboten. Im ersten Abschnitt waren es auch die Gäste, die die besseren Chancen hatten:
7. Minute: Leandro Putaro prüfte RWE-Keeper Lorenz Otto mit einem satten Schussaus 20 Metern. Otto musste sich gaaaaanz lang machen.
9. Minute: Ivan Knezevic zog aus 30 Metern ab, wieder war Otto mit den Handschuhspitzen dran.
32. Minute: Rufat Dadaschov knallte die Kugel aus neun Metern in den Dezember-Himmel.
Das Tor zum 1:0 direkt nach dem Seitenwechsel brachte Rot-Weiß nicht die nötige Ruhe. Der BFC setzte immer wieder Nadelstiche nach vorn, ohne zwingend zu werden. Und Erfurt? Die Schützlinge von Trainer Fabian Gerber waren offensiv einfallslos, hatten ihrerseits aber kaum Mühe, die Angriffsreihe des BFC in Schach zu halten.
Starkes Zeichen: Gerber verhalf dem erst 18 Jahre alten Sami Chentoufi zum Profidebüt. Der defensive Mittelfeldspieler kickt seit 2024 im RWE-Nachwuchs, stammt aus Hessen.
Für den RWE geht es am Wochenende 31.Januar/1. Februar weiter. Dann auswärts in Greifswald.
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