Scharfe Kritik an einem Ex-BVB-Juwel!
Youssoufa Moukoko (21) steckt beim FC Kopenhagen in der Tor-Krise, wartet seit über fünf Wochen auf einen Treffer. Auch am Wochenende beim 0:2 seines Klubs gegen Sönderjyske blieb Moukoko (kam im Sommer für rund 5 Mio. Euro aus Dortmund) hinter den Erwartungen zurück. Und musste sogar schon zur Halbzeit raus!
Auffällig: Moukoko erzielte zwar bisher in 28 Pflichtspielen acht Tore. Doch vier davon im Pokal gegen vermeintlich schwache Gegner. Ein Umstand, der dem zweimaligen deutschen Nationalspieler jetzt Kritik einbringt.
Der dänische Ex-Nationalspieler Per Frimann (63/18 Spiele für Dänemark) fällt ein hartes Urteil über Moukoko!
Früher dänischer Nationalspieler, heute TV-Experte: Per Frimann (63)
Frimann in der Dänen-Zeitung Tipsbladet: „Es ist schon interessant, dass die besten Leistungen gegen Hobro oder Esbjerg im Pokal erzielt wurden, wo die Gegner, bei allem Respekt, nicht so stark sind.“
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Die Anderlecht-Legende (213 Pflichtspiele) weiter: „Ich vermisse einige Dinge in seinem Spiel, die ihm meiner Meinung nach beim FC Kopenhagen beigebracht werden können, da er noch jung ist. Manchmal muss man das Tempo etwas drosseln. Er möchte die Dinge sehr, sehr schnell erledigen. Manchmal muss man vernünftig spielen und nicht überpowern. Aber das liegt nicht in seiner Natur.“
Die nackten Zahlen stärken Frimann These: Zwar kam Moukoko in der Liga 16 Mal zum Einsatz (10 Mal Startelf), steuerte aber nur drei Tore und eine Vorlage bei. Ob es an seiner Position liegt? Moukoko agiert meist als hängende Spitze. Firmann meint: „Wenn man wirklich als Zehner oder hängender Stürmer Spitzenleistungen erbringen will, muss man in der Lage sein, ein wenig zu variieren. Im Moment reicht es noch nicht aus.“
Wann der Knoten platzt? Die nächste Gelegenheit bietet sich dem ehemaligen BVB-Stürmer am Mittwoch in der Champions League beim FC Villarreal (18.45 Uhr, DAZN und im BILD-Liveticker).