Großkreutz to BVB? Transfer Rumors & News

Seine Stimme ist längst Kult …

Auf den Tag genau vor 33 Jahren begann Dortmunds Ex-Profi Norbert „Nobby“ Dickel (63) am 12. September 1992 seine zweite Karriere als Stadionsprecher des BVB. Beim 7:6-Pokalerfolg der Schwarzgelben gegen die Bayern (2. Runde) war er erstmals am Mikro. Verpasste seitdem kaum ein Heimspiel im Signal-Iduna-Park.

Jetzt hat Dickel jedoch angedeutet, in absehbarer Zeit seinen lautstarken Job aufzugeben: „Bald werde ich 64 Jahre alt. Ich will ja auch nicht, dass sie mich irgendwann aus dem Stadion raustragen. So langsam mache ich mir mal Gedanken.“

Dortmunds Stadionsprecher Norbert „Nobby“ Dickel (l./63) ist bereits seit 33 Jahren der Mann am BVB-Mikro. Hier stellt er Zugang Fábio Silva (kam für 22,5 Mio. Euro aus Wolverhampton) vor

Foto: IMAGO/Matthias Koch

Und dann? Einen Interessenten gibt’s bereits für seine Nachfolge. Und auch der steht bei den BVB-Fans ob seiner unbeugsamen Vereinstreue hoch im Kurs – Kevin Großkreutz (37).

In seinem Podcast „Viertelstunde Fußball“, den er gemeinsam mit Moderator Corni Küpper (33) betreibt, hat er sich selbst ins Gespräch gebracht: „Ich würde es schon machen, Leute, ja! Wenn ihr es wollt, dann mache ich es!“

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Teaser-Bild

Quelle: BILD / Instagram @fioonaax

BILD hakte bei ihm nach, wie ernst er es meint. Großkreutz unterstreicht: „Das war nicht nur so daher gesagt. Borussia ist mein Leben. Da würde ich mich gerne einbringen.“

Zugleich hat der Weltmeister von 2014 aber auch großen Respekt vor Dickels Aufgabe: „Ich hab’s geliebt, vor 80.000 Zuschauern dort unten auf dem Rasen zu stehen. Doch mit ihnen allein über die Lautsprecher-Anlage zu kommunizieren, ist noch eine ganz Herausforderung. Aber ich traue sie mir zu – wenn Nobby mich zuvor entsprechend einarbeitet.“

Scherzend fügt Großkreutz hinzu: „Ich müsste immer mal aufpassen, was ich sage. Wenn so bestimmte Gegner im Stadion sind.“

Noch aber ist Geduld gefragt. Denn den genauen Zeitpunkt für seinen Ausstieg hat Dickel bislang nicht festgelegt. Der „Held von Berlin“, so genannt nach dem Finalsieg 1989 im DFB-Pokal, als er beim 4:1 gegen Werder trotz einer Knie-Verletzung zwei Tore schoss, beteuert: „Das macht mir weiterhin absolut Spaß.“

Schau’n wir mal, wie lange noch …

Marcus Cole

Marcus Cole is a senior football analyst at Archysport with over a decade of experience covering the NFL, college football, and international football leagues. A former NCAA Division I player turned journalist, Marcus brings an insider's understanding of the game to every breakdown. His work focuses on tactical analysis, draft evaluations, and in-depth game previews. When he's not breaking down film, Marcus covers the intersection of football culture and the communities it shapes across America.

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