Doppelter Basketball-Spaß am Montagabend in der Easycredit BBL!
Die Rostock Seawolves holen sich in einer starken Partie einen wichtigen Heimsieg gegen die MHP Riesen Ludwigsburg – Endstand: 96:89 in der Overtime. Damit bleiben die Seewölfe im Rennen um die Play-in-Plätze und dürfen weiter von den Play-offs träumen!
Für beste Unterhaltung sorgt aber nicht nur das Spiel auf dem Parkett – sondern auch am Mikro! Dyn-Kommentator und Ex-Nationalspieler Heiko Schaffartzik (41) legt bei der Live-Übertragung ein echtes Sprüche-Feuerwerk hin – und führt ein Halbzeit-Interview mit sich selbst!
Schon vor dem Spiel läuft der Basketball-Experte zu Höchstform auf!
Der Dyn-Kommentator steht auf dem Spielfeld, redet über die Stärken und Schwächen der Mannschaften – und dann richtet er sich mit einem Grinsen an die Fernsehzuschauer: „Wir hatten heute eine wunderbare Show vorbereitet. Wir hatten Motorräder, wir hatten Feuer, wir hatten Tiere aus dem Zoo, wir hatten wirklich Giraffen und wir hatten zwei Hunde abgerichtet, die extra Tricks machen. Und wir hatten sogar einen A-List-Schauspieler aus Hollywood da, aber…“
Verrückter BBL-Moment: TV-Kommentator interviewt sich selbst
Und weiter: „… können wir alles nicht zeigen, weil es heute ein Konzert hier gibt. Und zwar von der JMK Orchester-Schule, die hier heute ein vorweihnachtliches Ständchen zum Besten geben. Mit Blaskapelle, mit einem Chor – und wir haben sogar gehört, dass das Publikum mitsingen wird. Wir haben Brad Pitt auf jeden Fall gesagt, dass er die Heimreise antreten kann. Es wird gleich sehr, sehr dunkel werden hier in der Halle, und wir haben einfach gesagt: Wir wollen mal nicht so sein und wir bauen das Konzert für euch extra in die Sendung ein. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit diesem tollen Ding. Ich geh jetzt noch zu Brad Pitt und sag ihm, dass wir später noch mal reden können. Aber er fliegt ja jetzt wieder nach Hause.“
Dann zeigt die Kamera das Konzert in der Halle – mit „Kling, Glöckchen, klingelingeling!“
Zur Halbzeit wartet Schaffartzik vergeblich auf seinen Interview-Partner Bent Leuchten. „Ich sehe gerade, wie er in die Kabine marschiert. Wir machen das Interview aber trotzdem.“ Einen Moment später zeigt die Kamera, wie Schaffartzik mit sich selbst spricht!
„Ich habe hier Bent Leuchten zum Interview. Bent, sag doch mal, das war eine tolle erste Halbzeit. Was hat euch gefehlt, damit ihr in euer Spiel reinkommt?“
Dann unterbricht Schaffartzik das Selbstgespräch, zeigt mit dem Zeigefinger an der Kamera vorbei und ruft: „Da isser!“
Schaffartzik („Wunderbar, da ist mein Mann!“) gibt Leuchten einen Kopfhörer mit Mikro und dann geht das richtige Interview los. „Warum liegt ihr mit Neun hinten?“ Leuchten will gerade antworten, da greift ihm Schaffartzik ins Gesicht und justiert das Mikro. Leuchten lacht.
Keiner beachtet ihn: Basketball-Kommentator will mitspielen
Nicht genug: Nach der Pause kommt Ludwigsburg-Coach Mikko Riipinen nicht zum Interview. Was macht Schaffartzik? Er interviewt sich wieder selbst bzw. tut so, als ob er mit dem Trainer redet – und stellt die Fragen auf Englisch! Und beantwortet auf Englisch! Insgesamt zwei Fragen und zwei Antworten. Und dann übersetzt er alles noch mal auf Deutsch für die Fernsehzuschauer. Kurz darauf kommt Riipinen – eine Frage ist noch drin! Dann muss Schaffartzik auf Regie-Anweisung aber in die Werbung schalten.
Mega-Spannung auf dem Spielfeld bis zum Schluss! Schaffartzik: „Gemolken wird die Kuh immer erst am Ende!“ Rostock holt sich kurz vor Ende die erste Führung seit dem ersten Viertel. Ludwigsburg trifft einen Dreier zum 77:79 – Schaffartzik: „Klick, klack!“ 16 Sekunden noch zu spielen. Rostock Dreier – geht nicht rein! Aber dafür der Rebound. 79:79. Schaffartzik: „Jesus Christ! Air Germany, Owen Klassen macht ihn rein.“ 3,2 Sekunden noch. Ludwigsburg hat den Ball und vergibt den Dreier. Im Overtime-Krimi holen die Seewölfe dann den knappen Sieg.