NFL-Legende Tom Brady hat am Montagabend für Aufregung gesorgt.
Zunächst kündigte der ehemalige Quarterback an, dass er für ein Flag-Football-Turnier in Saudi-Arabien aus seinem „Ruhestand“ zurückkehren werde. Am 21. März versammeln sich dort alle Athleten der Firma „Fanatics“, um das Turnier zu bestreiten.
Für viel mehr Aufregung sorgte Bradys Rolle als Mit-Eigentümer der Las Vegas Raiders. Denn bei der 9:20-Niederlage gegen die Los Angeles Chargers saß die NFL-Legende in der Coaching-Box, trug dazu ein Headset.
Offensive Coordinator Chip Kelly verriet dann auch noch gegenüber ESPN, dass er mehrfach die Woche mit Brady den Gameplan bespreche. Beide würden sogar zusammen Szenen anschauen.
Brady ist neben seiner Rolle als Mit-Eigentümer der Raiders auch noch Kommentator bei US-Sender Fox. In dieser Funktion bespricht er mit den jeweiligen Trainer ausführlich den Gameplan der Teams. So kommentiert Brady am Sonntag die Partie der Chicago Bears, eine Woche später spielen seine Raiders gegen das Team.
Ein Zustand, der nach BILD-Informationen mehrere NFL-Teams irritiert hat. Am Dienstag klingelte daher das NFL-Telefon in der Zentrale in New York mehrfach.
Sieht man fast nie!: DAS ist nicht das größte Problem
In der Folge reagierte die NFL mit einer Stellungnahme.
Dort heißt es: „Es gibt keine Richtlinien, die es einem Eigentümer verbieten, während eines Spiels in der Trainerkabine zu sitzen oder ein Headset zu tragen. Brady saß in seiner Eigenschaft als Mit-Eigentümer in der Kabine.“
Weiter wird gesagt: „Tom ist es weiterhin untersagt, die Einrichtungen des Teams für Trainingseinheiten oder Produktionsbesprechungen zu betreten. Er darf an Produktionsbesprechungen aus der Ferne teilnehmen, aber nicht persönlich in den Einrichtungen des Teams oder im Hotel anwesend sein. Er darf auch außerhalb des Geländes Interviews mit Spielern führen, wie er es letztes Jahr einige Male getan hat, unter anderem für den Super Bowl. Natürlich liegt es wie bei jeder Produktionsbesprechung mit Übertragungsteams beim Verein, Trainer oder den Spielern, zu entscheiden, was sie in diesen Sitzungen sagen.“
Brady hatte im vergangenen Jahr, als sein Deal mit den Raiders noch nicht durch war, seinen 10-Jahres-Vertrag bei Fox angetreten. Für diese Laufzeit kassiert er unfassbare 375 Millionen Dollar.
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